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Süßkartoffeln und Marokko









Gebackene Süßkartoffel zu marokkanischem Gemüse…

Eine Kombination die jeden Tag für gute Stimmung sorgen kann, wenn man Lust darauf hat. Es ist ein vollkommen unkompliziertes Essen was uns auch nach einen harten Tag genussvoll entspannen lässt.
Die Süßkartoffel ist ja bekanntlich eine absolute Powerknolle, natürlich beruhend auf den hohen Zuckergehalt. Der Sprinter Usian Bolt, soll diese in jungen Jahren täglich verzehrt haben und sein Vater ist der Meinung, dass dies das Fundament seiner ausgeprägten sportlichen Statur gewesen ist. Also nach dem Sport und vor langen Ausdauereinheiten kann sie sicherlich förderlich sein. Ich mag die Knolle sehr und bin auch der Meinung, dass sie auf den Tisch gehört. Die Süßkartoffel ist ja nicht jedermanns Sache, aber sie findet auch bei uns immer mehr Fans.
Ich habe diese heute in Streifen geschnitten und mit Tomatensaft, Olivenöl, Ahornsirup und Pfeffer gewürzt, danach ging es ab in den Ofen bei 220°C 35 Minuten. Lecker!





Zum marokkanischen Gemüse habe ich etwas Aubergine, Lauchwurzel, Schalotte, Zucchini und Kirschtomaten, Pinienkerne gewählt. Abgeschmeckt mit Tomatensaft, Salz, Pfeffer, Koriander, Minze, Curry, Pinienkerne und gesalzenen Zitronen. Auch ganz einfach in der Zubereitung, denn die Gemüse werden angebraten in Olivenöl und gewürzt. Mit Tomatensaft und etwas „Zitronensud“ der Salzzitronen abgerundet. Auf die Zugabe von Zucker habe ich verzichtet, denn davon haben die Süßkartoffel schon genug. Jeder kann natürlich seinem Geschmack ergänzen oder reduzieren. Koriander ist ja nicht aller Liebling.
Die interessante Zugabe bei unserem marokkanischen Gemüse ist bestimmt die Salzzitrone. Die Zubereitung dieser ist nicht schwierig und entspricht in wesentlichen unserer Salzgurkenzubereitung. Es werden Zitronen gewaschen und 3-4 Tage gewässert. Dann sticht man die Schale ein und steckt die Zitronen in Einweckgläser. Gibt darauf 3 Esslöffel grobes Meersalz und begießt diese mit Zitronensaft und kochendem Wasser. Verschließt die Gläser und hat diese nach 4 Wochen zur ersten Verwendung bereit. Man kann diese dann bei Raumtemperatur lagern. In Marokko salzt man die Zitronen ein begießt sie mit heißen Wasser und lässt sie einige Tage in der Sonne stehen. Hier entwickelt sich dann ein kräftigeres Aroma, wobei man dies im Sommer auch bei uns so machen könnte. Die Säure geht etwas verloren aber es entsteht ein feines Aroma, die Früchte werden etwas gallertähnlich, wobei bis dahin eine längere Standzeit gefordert ist. Ansonsten eine herrlich erfrischende Geschmackskomponente, welche gerade für diese Art der Schmorgemüse das gewisse etwas gibt.
Als Dipp für die Kartoffeln hab e ich schnell meinen mittlerweile hoffentlich bekannten Lieblingsdipp zubereitet. Hie noch einmal der Link zum Blog.


NamNam


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