Direkt zum Hauptbereich

Bavaria meets India





Bavaria meets India…

Ich war happy, unter diesem Motto hatte ich gestern folgende Idee. Ich hatte vier Laugenbrezeln übrig und bevor diese komplett vertrocknen und maximal zu Brösel gerieben werden, dachte ich mir, ich mach davon ein paar kleine frittierte Bällchen mit Linsen gemischt. Somit war die Basis gelegt und als Gewürz kam mir dann gleich Curry und Koriander in den Sinn, damit die indische Variante auch geschmacklich Verstärkung bekommt. Die Basis entspricht eigentlich den indischen Linsenbällchen Kachori, nur ist hier der Brezelteig die Grundmasse, welcher mit ganzen gekochten Linsen aufgefüllt wird. Eine tolle Sache die nicht nur als Snack herhält, sondern gerne als Beilage zu Gemüsegerichten Freunde macht.

Ich habe solch eine Variante schon mal ausprobiert allerdings mit gekochtem Quinoa. In dem ich den gekochten Quinoa unter eine Semmelknödelmasse gehoben habe. Diese Knödelversion habe ich in Salzwasser gekocht und zu einem Salat gereicht. Hier fand ich aber im Nachhinein, dass man diese vielleicht hätte frittieren sollen. Deshalb werden die Linsenbällchen auch gebacken. 



Also fangen wir mit den Bayern an. Diese werden in Scheiben geschnitten mit aufgeschlagenen Eiern und warmer Milch eingeweicht, es kommen Croûtons hinein, Curry, Salz, Pfeffer, zerriebener Kardamom und wenn alles aufgequollen ist werden die abgekochten weichen Linsen untergehoben und mit fein geschnittenen Schnittlauch wird die Masse aufgefrischt. Alles gut vermengen und zu einen harmonischen Teig verarbeiten. Davon kleinen Teigbällchen zubereiten und diese in zweierlei Sesam abrollen, somit erhalten wir noch eine schöne Panierung. Nun die Bällchen in heißen Öl bei 165° C langsam ausbacken.



Rezept für 4 Personen



4 Laugenbrezel a 100 g

250 g Milch

6 Eier

125 g Croûtons

1 Prise Curry indisch

1 Stk. Kardamom frisch zermahlen ohne Spelzen

1 Prise Pfeffer grob

1 Bd. Schnittlauch fein geschnitten

100 g Sesam gemischt



Für die Bällchen habe ich noch einen leckeren Dip zubereite, welcher aus Joghurt, Creme fraiche und einer rosa Currymischung  (etwas scharf) verfeinert wird. Hierfür kann aber jeder wie immer den Dip nach seinem Gusto gestalten, da zu diesem Bällchen auch alternativ  Beispielsweise oder aber auch Avocadocreme wunderbar dazu passen könnte.



Für 4 Personen

250 g Joghurt

150 g Creme fraiche

5 g Curry rosa scharf

1 Prise Salz



Serviert werden die Bällchen mit dem Dip zu einen leckeren erfrischenden leichten Salat.

NamNam


Beliebte Posts aus diesem Blog

Samsa ein Höllensnack!

Samsa die kleinen Köstlichkeiten aus Turkmenistan. Ja warum Turkmenistan? Habe ich mich auch erst gefragt ob ich darüber mal etwas schreibe. Aber ich habe mal den Tipp von einen Einheimischen bekommen, dass dies dort eine Art Nationalspeise ist und man es sehr vielfältig und vor allem einfach und schnell zubereiten kann. Also gemeint ist damit die Füllung. Über Turkmenistan gibt es ja sonst nicht gerade viel zu berichten außer, dass dies ein sehr isolierter Staat ist und zumindest mit Bodenschätzen sehr gesegnet scheint. Doch kulinarisch eher ein Niemandsland, was es aber lohnt zu entdecken. Diese Region präsentiert sich als ziemlich karge Gegend und was wächst ist eigentlich für diese Regionen klassisch. Auberginen, Zwiebel, Tomaten, Paprika (wäre wohl im Verhältnis sehr teuer) und etwas Kohl. Da haben wir auch schon den Grundstock unserer Samsa, die ich mit viel Freude zubereitet habe. Die Samsa sind Teigtaschen, welche so wohl als auch gefüllt werden können. Also kommt natürlich b…

Powerfood, leicht gemacht!!

Langos, ein ausgebackener Hefeteig, welcher schier unzählbar viele Freunde in unseren alltäglichen Wochenmarkt, Stadtfest, Rummel, Herbstfest und wer weiß wo noch hat, überall darf ein Langosstand dabei sein. Warum? Ich weiß es nicht. Jedoch fast jeden den ich kenne nimmt gerne einen mit, wenn er an einem Stand sieht. Es ist bestimmt die Mischung zwischen super lecker, frisch zubereitet und ungesund. Oder sollten wir es lieber Powerfood nennen? Denn nach einer ausgedehnten Shoppingtour bietet sich solch ein herzhafter Snack wahrlich zur Stärkung an. Ich habe meine ersten Langos als Kind in den Sommerurlauben in Ungarn gegessen und fand sie damals nicht ganz so überzeugend, jedoch hatte man Hunger so passte es allemal. Allerdings kenne ich niemand, der sich solch ein Langos gern Zuhause macht. Ist es etwa zu schwierig? Vielleicht der Ölgeruch in der Wohnung? Hier habe ich meine Zweifel, den Fondue gibt es ja auch öfter mal. Also dann wohl doch Verdacht Nummer 1! Ja und genau hier setz…

Pasta Subito! Ganz einfach und lecker!

Pasta in einfachster Form und schnellster Zubereitungsart ist scheinbar wohl möglich am beliebtesten. Nicht umsonst ist ja der Klassiker in Dosen „Ravioli in Tomatensoße“. Es hat natürlich alles seine Tücken, denn auch in der Dose geht erwärmen schneller. Wer das denkt kann sich vorstellen enorm Zeit zu sparen ja sogar anschließend auch noch Aufwasch, denn „Man(n)“ könnte ja direkt aus der Dose essen. So ging es einst einem Freund von meinem Bruder, welcher eine Single Küche hatte und diese vom Vermieter frisch geweißt war. Also eine schöne freundliche Küche mit Blick ins Grüne. Er kam von der Spätschicht und hatte riesigen Hunger, welcher bestimmt schnell befriedigt werden sollte und so kam es zu folgendem Vorfall. Die Dose mit Ravioli wurde auf das Elektrofeld gestellt und im geschlossenen Zustand erhitz. Ich kann nicht sagen, ob meine Gedanken die Basis für diese Idee bildeten, aber ich weiß, dass es nicht gerade die beste Idee war, welche er da hatte. Nach einer Weile nahm die Do…