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Coeur de Beouf – Fleischlos iss doch was?! Teil 2




Ich hatte ja bereits angekündigt, dass ich das Thema Fleischlos noch etwas ausbauen möchte. Über einen anderen Ansatz für Ersatzprodukte möchte ich heute schreiben! Obwohl dem Inhalt eigentlich der LOS Effekt fehlt, denn alle im weiteren Verlauf genannten Unternehmen arbeiten ja trotzdem irgendwie mit tierischen Zellen. Der wirkliche Anspruch damit im Wesen die eigentliche Massentierhaltung möglichst zu umgehen oder mehr dem Tier Raum zu geben und die Hungersnot der Welt in Angriff zu nehmen ist scheinbar im Ansatz tatsächlich glaubwürdig und auch nachvollziehbar. Was mich bei der Herangehensweise der israelischen Firma Supermeat etwas beeindruckt ist der zukünftige Weg zum Konsumenten. Man möchte in ca. 3 Jahren soweit sein, dass man die ersten Ersatzhähnchenbrüste ausliefern kann und dies zuerst im Restaurantbetrieb, welche mit Sicherheit darauf auch sensibilisiert sind und die Köche in den Prozess eingebunden werden. In der Regel ist es aus eigener Erfahrung tatsächlich so, dass ein Koch weitestgehend mit genügender Erfahrung ein Produkt am besten finishen kann. Weil er im täglichen Gebrauch mit dem Elementen der Verarbeitung Erfahrungen sammelt und schließlich in der Regel am möglichen Optimum arbeitet. Deshalb glaube ich, könnte demnach auch in der Produktion der Ersatzprodukte aus dem Erfahrungspool Daten gesammelt werden, welche nahezu optimale Produkte in der Herstellung ermöglichen. Jedoch gibt es bestimmt schon etliche Zweifler welche daraus mögliche Verschwörungsgeschichten basteln. Denn wenn man das Produkt quasi selbst baut, kann man ja möglicherweise auch den Inhalt entsprechend anderen Fokus anpassen. Also wird schon etwas Science Fiction in der Pipeline mit kochen. Jedoch ist es ein Weg um der doch schon ziemlich abstoßenden Massentierhaltung entgegen zu wirken und wahrscheinlich auch einen gewissen sauberen Charakter verleihen zu können. Es klingt alles etwas verrückt und unglaublich, aber die Zeiten ändern sich rasant und das Bevölkerungswachstum scheint unendlich. Jedoch wie es aussieht zu Lasten unserer Ressourcen und demzufolge auch der Spezies Mensch. Das Familienunternehmen Wiesenhof bekam in der Vergangenheit oft  rote Karten für die Umtriebigkeit in der Entwicklung von Geflügelprodukten. Man könnte ja die Sache komplettieren, denn unter dem Strich zählt scheinbar immer das wirtschaftliche Ergebnis, aber Wiesenhof hat sich an Supermeat beteiligt und hofft mit Sicherheit auf eine positive Entwicklung in naher Zukunft. Weitere Entwicklungen können wir beobachten beispielsweise bei den US Firmen Modern Meadow und Memphismeats oder dem holländischen Unternehmen Mosameat. Ich finde diese Art der Entwicklung sehr spannend und da bin ich ehrlich, meiner Meinung kann damit der Welt geholfen werden und dem Tier am Ende möglicherweise am allermeisten und die Schreckensvideos, welche zu tausenden im Internet abrufbar sind könnten der Vergangenheit angehören. Utopie? Wer weiß, aber es sind hoffnungsvolle Ansätze. Diese ganze Sache macht natürlich auch seine Spitzen, als vegane alternative kann ich dies möglicherweise verkaufen, jedoch ist es dann wohl doch keine. Schön wäre es in eine saubere Zukunft zu schauen, jedoch steckt hinter der Idee natürlich auch ein gigantischer Markt, welcher zig Milliarden Umsätze erwarten lässt. Und wenn es um viel geht, steht natürlich auch viel auf dem Spiel. Ich vertraue der Sache mit positiven Zukunftsblick und erhoffe damit ein entsprechendes positives und vor allem ernsthaftes Engagement für mehr Nachhaltigkeit und keine halben Sachen, welche zu neuen Problemen sich auftürmen und man letztendlich gar nicht weiß was eigentlich los ist mit dem Lebensmittel. Jedoch sind erfolgreiche Menschen wie Richard Branson und Bill Gates in dem Start up Memphismeats investiert und schätzen im gewissen Maße diese Möglichkeit sehr positiv ein. Deshalb möchte ich auch mit der Aussage von Bill Gates diesen Abriss beenden und anschließend noch etwas leckeres ins Spielfeld zu bringen.

   "There's no way to produce enough meat for 9 billion people. Yet we can't ask everyone to become vegetarians. That's why we need more options for producing meat without depleting our resources." -Bill Gates


Nun aber noch zu unserem kleinen Schmeckerchen, der Tomate, denn diese leitete ja den Beitrag ein und da ihr Name ein Namensspiel enthält, sollte sie auch eine kleine Rolle in diesem interessanten Thema spielen dürfen.






Auflauf von Tomate, Kartoffel und Spargel mit Sojacreme

Für 4 Personen

500 g gekochte Kartoffel
4 Stk.  Fleischtomaten es muss nicht das Ochsenherz sein
250 g gekochten weißen Spargel
500 g Sojacream natur
Saft von einer halben Zitrone
Ras el hanout, Salz und Pfeffer zum Würzen
½ Bund Rucolasalat zum garnieren




Eine Auflaufform mit der Hälfte der Sojacreme ausstreichen, den Spargel halbieren und längs aufschneiden. Die Tomaten halbieren und die Kartoffeln und Scheiben schneiden. Alle Zutaten miteinander in einer Schüssel vermengen, abschmecken und mit dem Ras el hanout eine exotische Note verleihen. Die Masse in der Auflaufform schön einschichten und im Backofen bei 180 °C 30 Minuten garen. Mit dem Rucola garnieren und auf den Tisch damit. Achtung den Untersetzter nicht vergessen, den es könnte heiß sein.Sollte euch der Beitrag gefallen so lasst auch andere daran teilhaben. NamNam


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