Direkt zum Hauptbereich

Arancino - Kleine freche Orangen!




Arancino kleine sizilianische Köstlichkeiten. Da noch etwas Risotto übrig war und der naturell im Kühlschrank stand, konnte ich diese kleinen Verführungen heute mal schnell zubereiten. Die Idee ist sagenhaft einfach. Der Reis hat genügend Stärke um im aufgequollenem Zustand zu Bällchen geformt zu werden. Er wird mit einer schönen Füllung bereichert, diese kann man nach Lust und Laune gestalten. Ich habe mich heute für Fetakäse mit Zitrone, einer Prise Curry, fein geschnittenen Schnittlauch und etwas Salz und Pfeffer abgeschmeckten Füllung entschieden. Jedoch wie bereits erwähnt es geht quasi alles. Nur aufpassen, dass der reis auch den Klebecharakter hat. Zum Vergleich mit Langkornreis wäre das ohne Zusätzliche Bindungsverstärker kaum möglich. Ein Kollege von mir hat diese Variante vor kurzem auch süß probiert um damit seine Kinder mit einem leckeren Nachtisch zu beglücken und es kam genauso gut an wie er es sich erhofft hat. Also sind diese Bällchen der Retter in der Not? Möglicherweise kann man mit solch einer Überraschung so einiges wieder gut machen. Der Name kommt vom aussehen , denn nach den frittieren sehen sie mit viel Phantasie aus wie „kleine Orangen“. Man kann natürlich die ganze Sache auch komplett frisch Zubereiten, nur dauert es dann entsprechend länger. Aber ich möchte jetzt nicht noch weiter ausführen, denn ich glaube ihr seid informiert genug und könnt dem ganzen eure Kreativität aufsetzten. Deshalb ab in die Küche.

Für 4 Personen

600 g Risottoreis fertig gekocht
100 g Schafskäse
½ Zitrone
1 Bund Schnittlauch fein geschnitten
1 Prise Curry indisch
Salz und Mühlenpfeffer

3 Eier
250 g Mehl
250 g Semmelmehl

250 ml Speiseöl zum frittieren



Den kalten schön klebrigen Risottoreis n gleichförmige Kugel formen und diese zum Füllen bereitlegen. Aus dem Fetakäse mit den Gewürzen und den Saft der halben Zitrone eine Paste herstellen um diese danach zum Füllen für die Bällchen verwenden.
Nun die Reisbällchen etwas platt drücken und die Füllung in der Mitte platzieren. Zusammendrücken und wieder Bällchen formen. Diese mehlieren, durch das aufgeschlagenen Ei ziehen und fein panieren. Ich habe zur Auflockerung unter die Semmelbrösel ein paar Mandelhobel gemacht. Somit wirkten sie nach den ausbacken etwas frecher.
Anrichten kann sie nun jeder so wie er gern möchte. Ich habe Eisbergsalat mit einem leichten Joghurtdressing angemacht und dazu die Bällchen angerichtet. NamNam

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Powerfood, leicht gemacht!!

Langos, ein ausgebackener Hefeteig, welcher schier unzählbar viele Freunde in unseren alltäglichen Wochenmarkt, Stadtfest, Rummel, Herbstfest und wer weiß wo noch hat, überall darf ein Langosstand dabei sein. Warum? Ich weiß es nicht. Jedoch fast jeden den ich kenne nimmt gerne einen mit, wenn er an einem Stand sieht. Es ist bestimmt die Mischung zwischen super lecker, frisch zubereitet und ungesund. Oder sollten wir es lieber Powerfood nennen? Denn nach einer ausgedehnten Shoppingtour bietet sich solch ein herzhafter Snack wahrlich zur Stärkung an. Ich habe meine ersten Langos als Kind in den Sommerurlauben in Ungarn gegessen und fand sie damals nicht ganz so überzeugend, jedoch hatte man Hunger so passte es allemal. Allerdings kenne ich niemand, der sich solch ein Langos gern Zuhause macht. Ist es etwa zu schwierig? Vielleicht der Ölgeruch in der Wohnung? Hier habe ich meine Zweifel, den Fondue gibt es ja auch öfter mal. Also dann wohl doch Verdacht Nummer 1! Ja und genau hier setz…

Samsa ein Höllensnack!

Samsa die kleinen Köstlichkeiten aus Turkmenistan. Ja warum Turkmenistan? Habe ich mich auch erst gefragt ob ich darüber mal etwas schreibe. Aber ich habe mal den Tipp von einen Einheimischen bekommen, dass dies dort eine Art Nationalspeise ist und man es sehr vielfältig und vor allem einfach und schnell zubereiten kann. Also gemeint ist damit die Füllung. Über Turkmenistan gibt es ja sonst nicht gerade viel zu berichten außer, dass dies ein sehr isolierter Staat ist und zumindest mit Bodenschätzen sehr gesegnet scheint. Doch kulinarisch eher ein Niemandsland, was es aber lohnt zu entdecken. Diese Region präsentiert sich als ziemlich karge Gegend und was wächst ist eigentlich für diese Regionen klassisch. Auberginen, Zwiebel, Tomaten, Paprika (wäre wohl im Verhältnis sehr teuer) und etwas Kohl. Da haben wir auch schon den Grundstock unserer Samsa, die ich mit viel Freude zubereitet habe. Die Samsa sind Teigtaschen, welche so wohl als auch gefüllt werden können. Also kommt natürlich b…

Voll Vegan! Königsberger Klopse richtig anders

Königsberger Klopse voll vegan! Natürlich sind es im Sinne des Erfinders keine Königsberger Klopse, jedoch gefällt die vegane Variante, denn es ist ein tolles Herbstgericht und gibt durch seinen kräftigen Charakter genügend wärme um uns wohl zu fühlen. Genau das Ding was uns glücklich macht? Ich denke schon. Der Namensgeber ist nur die Inspiration, ich hätte auch Klöße mit Quinoa schreiben können und den Rest als Beiwerk nur erwähnen brauchen, doch hat genau der Ursprung auch seine Berechtigung. Oma liebte die Königsberger Klopse und war darin eine Spezialistin. Nun gut ihre Soße war sehr Glutenlastig und der Laktoseintoleranz hielt diese auch nicht stand, aber so haben sich die Zeiten halt geändert. Oma wird vegan wohl nur sporadisch in Betracht ziehen und wahrscheinlich mich mit etwas Argwohn betrachten, aber mit Sicherheit Verständnis haben, dass auch hier etwas grundlegendes anders gemacht werden kann. Darin liegt natürlich auch der Schlüssel. Öffnet euch und lasst euch treiben, …