Direkt zum Hauptbereich

Powerfood, leicht gemacht!!





Langos, ein ausgebackener Hefeteig, welcher schier unzählbar viele Freunde in unseren alltäglichen Wochenmarkt, Stadtfest, Rummel, Herbstfest und wer weiß wo noch hat, überall darf ein Langosstand dabei sein. Warum? Ich weiß es nicht. Jedoch fast jeden den ich kenne nimmt gerne einen mit, wenn er an einem Stand sieht. Es ist bestimmt die Mischung zwischen super lecker, frisch zubereitet und ungesund. Oder sollten wir es lieber Powerfood nennen? Denn nach einer ausgedehnten Shoppingtour bietet sich solch ein herzhafter Snack wahrlich zur Stärkung an. Ich habe meine ersten Langos als Kind in den Sommerurlauben in Ungarn gegessen und fand sie damals nicht ganz so überzeugend, jedoch hatte man Hunger so passte es allemal. Allerdings kenne ich niemand, der sich solch ein Langos gern Zuhause macht. Ist es etwa zu schwierig? Vielleicht der Ölgeruch in der Wohnung? Hier habe ich meine Zweifel, den Fondue gibt es ja auch öfter mal. Also dann wohl doch Verdacht Nummer 1! Ja und genau hier setzte ich mal den Hebel an. Langos ist so etwas von einfach, dass kann wirklich jeder. Verdammt einfach! Der Vorteil liegt auch hier beim selbstgemachten Belag, denn mancher schwärmt vom üppigen Sauerrahm mit Käse oder auch kräftiger Knoblauchcreme. Hier gruselt es vielleicht einigen, aber schon verrückt, was da an Kalorien auf die Waage kommen kann.
Höher, schneller und weiter rückt zumindest ziemlich weit in die Ferne, aber unser Fitbit wird uns schon entsprechend aktivieren. Und wie heißt es doch so schön einmal is(s)t keinmal! Genau, wenn man die Soße mit leichten Zutaten verlängert oder auf die versteckten Fette acht gibt ist es abschließend natürlich ein köstlicher Snack, der selbstgemacht zum großen Hit werden kann und in der To Go Lunchbox so manchen Kollegen im Großraumbüro neidisch Sehnsüchte wecken lässt.
Ab in die Küche und ran ans Glück!

Zum Teig für 8 mittlere Fladen

500 g Weizenmehl Typ 405
30 g Hefe
300 ml Wasser
10 g Salz
Und etwas Mehl zum abkneten, sollte der Teig noch nicht griffig genug sein.

1 Liter Bratöl zum ausbacken.





Aus den Zutaten einen homogenen Teig formen und diesen gut durchkneten. Abgedeckt eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Danach den Teig nochmals kneten und nach einer halben Stunde zu Fladen formen. Diese in ca. 175°C heißen Öl ungefähr 2 Minuten ausbacken. Je Seite ca. 1 Minute. Wer eine Fritteuse Zuhause hat nimmt natürlich diese zu Hand. Nach dem ausbacken die Fladen über Küchenkrepp gut abtropfen lassen und zum bestreichen bereithalten.


Für meine Langossauce

300 g Joghurt griechisch 0,2% Fett
1 Gurke geschält und in feine Streifen geschnitten
1 Rote Zwiebel in Streifen geschnitten
1 Limette ausgepresst
½ Bund fein geschnittener Basilikum



Aus diesen frischen Zutaten stellt ihr euch eine leckere, lockere Sauce selbst her und habt somit eine leichte Alternative zu schwerer Kost. Wer möchte kann noch Knoblauch fein verarbeiten und somit alles etwas deftiger gestalten. Natürlich geht auch alles ohne Zwiebel.
Jedoch habt ihr so eure eigene Note in der Sauce.
Sind die Langos fertig gebacken wird diese darauf aufgebracht und reinbeißen, schmecken lassen. Kann Langos wirklich so leicht sein? Logo! NamNam





Beliebte Posts aus diesem Blog

Samsa ein Höllensnack!

Samsa die kleinen Köstlichkeiten aus Turkmenistan. Ja warum Turkmenistan? Habe ich mich auch erst gefragt ob ich darüber mal etwas schreibe. Aber ich habe mal den Tipp von einen Einheimischen bekommen, dass dies dort eine Art Nationalspeise ist und man es sehr vielfältig und vor allem einfach und schnell zubereiten kann. Also gemeint ist damit die Füllung. Über Turkmenistan gibt es ja sonst nicht gerade viel zu berichten außer, dass dies ein sehr isolierter Staat ist und zumindest mit Bodenschätzen sehr gesegnet scheint. Doch kulinarisch eher ein Niemandsland, was es aber lohnt zu entdecken. Diese Region präsentiert sich als ziemlich karge Gegend und was wächst ist eigentlich für diese Regionen klassisch. Auberginen, Zwiebel, Tomaten, Paprika (wäre wohl im Verhältnis sehr teuer) und etwas Kohl. Da haben wir auch schon den Grundstock unserer Samsa, die ich mit viel Freude zubereitet habe. Die Samsa sind Teigtaschen, welche so wohl als auch gefüllt werden können. Also kommt natürlich b…

Pasta Subito! Ganz einfach und lecker!

Pasta in einfachster Form und schnellster Zubereitungsart ist scheinbar wohl möglich am beliebtesten. Nicht umsonst ist ja der Klassiker in Dosen „Ravioli in Tomatensoße“. Es hat natürlich alles seine Tücken, denn auch in der Dose geht erwärmen schneller. Wer das denkt kann sich vorstellen enorm Zeit zu sparen ja sogar anschließend auch noch Aufwasch, denn „Man(n)“ könnte ja direkt aus der Dose essen. So ging es einst einem Freund von meinem Bruder, welcher eine Single Küche hatte und diese vom Vermieter frisch geweißt war. Also eine schöne freundliche Küche mit Blick ins Grüne. Er kam von der Spätschicht und hatte riesigen Hunger, welcher bestimmt schnell befriedigt werden sollte und so kam es zu folgendem Vorfall. Die Dose mit Ravioli wurde auf das Elektrofeld gestellt und im geschlossenen Zustand erhitz. Ich kann nicht sagen, ob meine Gedanken die Basis für diese Idee bildeten, aber ich weiß, dass es nicht gerade die beste Idee war, welche er da hatte. Nach einer Weile nahm die Do…