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Voll lecker und vegan - buntes Risotto mit Zuckerschoten!




Die Zuckererbse zum Naschen prima geeignet. Als Kind fand ich es schon immer super, wenn bei meinem Opa im Garten die Zuckererbsen reif waren und wir diese gleich vom Strauch direkt verzehren konnten. Süß und knackig ist das was ich an ihr so mag. Deshalb habe ich auch selbst welche angepflanzt um sie direkt vom Strauch zu naschen oder das Frühlingsgemüse damit zu verfeinern. Meine Tochter  hatten letzte Woche direkt welche zum Frühstück genascht und fand das super lecker. Da sie die nächsten Wochen so richtig Saison haben wird es diese auch öfter mal geben. Ich mache heute einen Risotto und dieser wird noch ergänzt mit lila Karotten und gelben Karotten, welche ich vom Möhrensalat noch übrig hatte. Es soll den Risotto etwas geschmacklich abrunden und farblich interessanter gestalten.

Was bei der Zuckerschote etwas zur Diskussion steht, zieht man die Fäden oder lässt man sie dran. Ganz ehrlich, mir ist es fast egal, denn wenn sie zum Beispiel in Streifen geschnitten sind merkt man die Fäden gar nicht. Aber so mache Qualitätsabstufung geht immer über die Fäden. Also natürlich ist es umso günstiger diese vom Ansatz zur Spitze zu ziehen, da die Fäden sicherlich etwas unschön beim Genuss auffallen können. Was das Gemüse so besonders macht. Es ist gut für die Nerven und bei reichlichem Genuss senkt es sogar den Cholesterinspiegel. Der Frischegrad lässt sich hier natürlich auch gut einschätzen, vom Strauch unbestritten aber auch im Handel gibt es die Zuckerschoten abgepackt frisch zu kaufen. Da sollte man darauf achten, dass sie keine Flecken haben und keine gelben Verfärbungen aufweisen. Ansonsten sind sie auch als Tiefkühlgemüse tadellos einsetzbar.



Für das Risotto benötigen wir für 4 Personen

300 g Risottoreis Carnaroli
50 ml Olivenöl
1 Schalotte
1 gelbe Karotte
1 Lila Karotte
1 EL Misopaste
250 g Zuckerschoten
50 g Tomatenpesto
¼ Zitrone
¼ Bund Minze
1 TL Zucker oder Zuckerersatz
1,0 Liter Gemüsebrühe

Salz und Pfeffer

Die Zuckerschoten in Streifen oder Rauten schneiden und zur Seite stellen. Ein paar von den Zuckererbsenschoten auspuhlen und die Früchte als Garnierung bis zum Finish aufheben.
Den Reis mit dem Olivenöl und der in feine Würfel geschnittenen Zwiebel anschwitzen und die Hälfte der Gemüsebrühe angießen und nun den Risotto gleichmäßig beim köcheln rühren. Die Misopaste zufügen und auch mit verrühren.  Gibt die Flüssigkeit nach werden die Zuckerschoten dem Risotto zugefügt und die restliche Brühe Stück für Stück aufgefüllt. Die Zuckerschoten aromatisieren auch somit das Risotto. Nebenbei werden die Karotten geschält, fein geraspelt und unter das Risotto kurz vor Vollendung gehoben damit wird unser Gericht verfeinert. Abschließend wird die fein geschnittene Minze zugefügt um etwas frische hinein zu zaubern. Sollte der Risotto beim kochen noch nicht die gewünschte Konsistenz habe, so kann dieser mit etwas Brühe nach und nach erweitert werden. Ich persönlich bevorzuge ihn nicht ganz so körnig, aber auch nicht zu weich. Kurz vor dem servieren kommt noch die getrocknete Tomatenpesto und ein Spritzer Zitronensaft dazu und fertig ist unser Risotto.
Der Risotto ist schnell gemacht und wird hoffentlich auch euch Freude bereiten. NamNam.



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