Direkt zum Hauptbereich

Mozzarella Wrap gebraten? Gibt's doch gar nicht!






Der Blog hatte nun 8 Wochen verdiente Ferien und es bedurfte etwas Abstand und Urlaub. Sowie unser Jahreshighlight der Schulanfang von unserem Sohn benötigte auch etwas Vorbereitung und alles mit dem normalen Alltag zu verbinden hatte so seine Aufgabenfülle die auch bestens abgearbeitet werden sollte, so dass der Schreibfluss in der Sommerdürre auch etwas eingetrocknet ist. Jedoch nun in gewohnter wöchentlicher Weise seine Strömung findet und mit Gedanken und Ideen sein Bett füllen wird.

Es gibt ja gefühlt eine regelrechte Explosion von neuen Produkten auf dem Markt vegetarischer Fertigkost, Fleischersatz und Milchprodukten. Auf Fleischersatzprodukte, welche im Handel erhältlich sind, möchte ich in den nächsten Wochen nicht weiter eingehen, weil ich dieses Thema etwas kritisch betrachte und Fleischersatz eine ziemliche Monsterwelle zu sein scheint. Jedoch habe ich verwundert vor Wochen im Markt ein Mozzarellaprodukt gefunden, welches ich ziemlich spannend fand und auch etwas draus gemacht habe. Das Produkt heißt „Mozzarella Wrap Fill and eat“. Ich habe mich für eine warme Variante entschieden. Für eine Version mit Käse etwas gewagt, zumal ja dieser gebraten werden soll, doch ich fand die Idee spannend. Die Herausforderung stand und ich denke, dass am Ende ein leckeres Produkt auf dem Teller lag, welches auch sehr gut geschmeckt hat. Jedoch nun ab in die Küche und losgelegt.
Die Mozzarellarolle habe ich mit Kichererbsenpüree gefüllt und diese anschließend mit Semmelbrösel abgerollt, in Scheiben geschnitten und gebraten. Dazu habe ich ein Ragoût au Zucchini, Champignons, Staudensellerie, Süßkirschen und Artischocken zubereitet. Also relativ einfach und auch leicht um zusetzten.


Rezept für 4 Personen

1 Stange Mozzarella Wrap

1 Dose 400 g Kichererbsen
1 EL Kichererbsenmehl
1 MS Currypuder Madracos
125 g Schafskäse
1 Prise Kreuzkümmel gemahlen

200 g Semmelbrösel
100 ml Olivenöl zum Braten



Den Mozzarella Wrap ausrollen. Die Kichererbsen abgießen und pürieren. Den Esslöffel Kichererbsenmehl und die Gewürze einarbeiten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwa 10 Minuten stehen lassen, damit das Kichererbsenmehl ausquellen kann und der Püree eine gute Konsistenz erreicht. Den Schafskäse zerbröseln und unter die Masse heben. Somit ergibt es am Schluss einen frischeren Akzent. Nun die Masse auf den Mozzarella Wrap aufstreichen und diesen einrollen. Den Wrap anschließend in den Semmelbrösel wälzen und in Scheiben schneiden. Diese erneut in den Semmelbrösel wälzen und zum braten vorbereiten.


1 Stück gelbe Zucchini
2 Stängel Staudensellerie
200 g Champignons
125 g Artischocken aus dem Glas (geht einfacher)
100 g Süßkirschen
½ Bund Schnittlauch
2 Zweige Thymian
100 ml Tomatensoße
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Die Zucchini und den Sellerie in Würfel oder Rauten schneiden, die Champignons in Scheiben und die Artischocken in Viertel. Die Kirschen werden halbiert und entkernt und zur Hälfte zu dem Gemüse zugefügt. Das Gemüse nun mit etwas Olivenöl anbraten, mit den Gewürzen abschmecken und mit der Tomatensoße etwas schmoren. Abschließend den fein geschnittenen Schnittlauch zufügen und fertig wäre das Gemüseragoût.
Nun noch die Mozzarella Wrap Taler in der Pfanne sanft von beiden Seiten braten und diese auf dem Ragout anrichten und mit den restlichen Kirschen etwas garnieren. Fertig ist ein leichtes Sommergericht, welches mir persönlich viel Freude gemacht hat und sehr lecker war. Ich wünsche allen viel Spaß und einen tollen Start in einen erfolgreichen Herbst.


Der Artikel enthält Werbung, welche aber nur zur Produkterkennung dient und diesen Artikel nicht unterstützt.




Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Powerfood samt Leichtigkeit im Asia Style

Ein Korb voller Artischocken und Soba-Nudeln sowie eine Handvoll Bulgur. Das klingt nach Fitness und Gesundheit. Ein echter Kracher, wenn es um Slim Line gehen soll könnte dieses Gericht definitiv seinen Bezug gefunden haben. Aber die Idee kam eigentlich beim einkaufen. Die Poweraden gab es im Angebot und da ich Lust darauf hatte nahm ich sie mit. Es sollte schon erwähnt werden, dass diese auch etwas aufwendig sind, jedoch habe ich da so meine Muse und kann auch etwas entspannen, denn der Kopf muss da nicht groß arbeiten und hat demzufolge eine Ruhepause verordnet bekommen. Visuell gibt es zusätzlich eine farbliche Beruhigung und da macht doch Kochen richtig Spaß. Die Buchweizennudeln haben den ganz besonderen Reiz, dass sie sehr wenige Kalorien haben und ich glaube sogar von allen Nudeln, welche in irgendeiner Weise mit einem Mehl hergestellt werden, ist es wohl die Energieärmste Sorte. Deshalb habe ich noch etwas Bulgur darunter gemacht, denn etwas Brennstoff benötigt der Körper au…

Voll Vegan! Königsberger Klopse richtig anders

Königsberger Klopse voll vegan! Natürlich sind es im Sinne des Erfinders keine Königsberger Klopse, jedoch gefällt die vegane Variante, denn es ist ein tolles Herbstgericht und gibt durch seinen kräftigen Charakter genügend wärme um uns wohl zu fühlen. Genau das Ding was uns glücklich macht? Ich denke schon. Der Namensgeber ist nur die Inspiration, ich hätte auch Klöße mit Quinoa schreiben können und den Rest als Beiwerk nur erwähnen brauchen, doch hat genau der Ursprung auch seine Berechtigung. Oma liebte die Königsberger Klopse und war darin eine Spezialistin. Nun gut ihre Soße war sehr Glutenlastig und der Laktoseintoleranz hielt diese auch nicht stand, aber so haben sich die Zeiten halt geändert. Oma wird vegan wohl nur sporadisch in Betracht ziehen und wahrscheinlich mich mit etwas Argwohn betrachten, aber mit Sicherheit Verständnis haben, dass auch hier etwas grundlegendes anders gemacht werden kann. Darin liegt natürlich auch der Schlüssel. Öffnet euch und lasst euch treiben, …

Wow! Quittencrumble, ein Dankeschön an den Herbst

Letzte Woche war Herr Prager bei uns und brachte einen riesigen Korb Quitten mit. Sein Garten hat wohl sehr viele Quitten und die müssen an den Verbraucher gebracht werden. Sein Grundstück streift ein beliebter Wanderweg, an welchen er wohl einen kleinen Verkaufstand hat.Jedoch ist in diesem Jahr die Ernte so reichlich, dass er seine Vertriebswege etwas erweitern muss um seine Ernte an das Ziel des Genusses bringen zu können. Wahrscheinlich liegt es am Klimawandel sagt er und erzählte gleich von den Strapazen des Sommers. Sein Gartengrundstück liegt traumhaft und hat einen tollen Blick ins Elbtal, jedoch ein großes Handicap, nämlich kein Wasseranschluss. Er will auch nicht kommen. Deshalb lief er jeden Sommertag hin und her um den großen Garten mit täglich 18 Milchkannen Wasser zu pflegen um die Früchte im Herbst doch endlich ernten zu können. Ehre wem Ehre gebührt, auch wenn der Rentner Zeit hat, seinen Arme wurden gefühlt täglich länger und er selbst nannte sie dann „Affenarme“.Ja …