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Eat well & feel good!



Es ist noch einmal die Aubergine, welche für Furore sorgt. Schon lange wollte ich Auberginenröllchen mit geräuchertem Tofu machen und fand nun auch die passenden Partner dafür. Nämlich die Bohnen als grüne und dicke Vertreter ihrer Gattung. Die grünen zum füllen und die dicken als Ragoût. Alles in Verbindung mit Tomate und da gab es heute pürierte Kirschtomaten. Der geräucherte Tofu hat auf Grund seines rauchigem Aromas schon so seine Vorteil gegenüber naturellen Tofuprodukten. Ich bin jetzt nicht gerade der Tofu zu seinen Lieblingsspeisen zählen würde, jedoch in der geräucherten Form bringt sein Aroma schon so einige Kraft in die laue Tofuwelt und in der heute gekochten Variante auch geschmacklich viel Freude beim Genuss. Das ganze Gericht ist quasi voll vegan und geschmacklich sehr ausgewogen. Im Grunde geht dies eigentlich jede Woche, da es gar nicht langweilig ist. Der Tofu gibt sein rauchiges Aroma ab und nimmt gleichzeitig die Tomatensäure mit auf, so dass eine leckere Kombination entsteht. Der Nährwert ist beim Tofu absolut wertvoll, denn er enthält neben vielen Mineralien vor allem viel Eisen was natürlich gut gegen Ermüdung ist und uns vital hält. Für Sportler und Aktive dient sein Eiweiß als Powerfood und kann auch dem Muskelaufbau dienen, wenn er denn vegan erfolgen soll. Außerdem hält er lange an und man bekommt trotz dieser leichten Kost nicht gleich wieder das Gefühl etwas essen zu müssen. Im Grunde ein praktischer Alltagsbegleiter, welcher also öfter im Speiseplan seien Berechtigung finden könnte. Aber nun ab in die Küche...

Rezept für 2 Personen

1 Auberginen
250 g Tofu geräuchert
1 Zwiebel
30 ml Olivenöl
250 g Kirschtomaten
150 g grüne Bohnen
1 Zweig Bohnenkraut
2 TL Kurkuma
1 TL Kümmel
250 ml Gemüsebrühe
Meersalz und Pfeffer zum würzen




Die Auberginen längs in 5 mm dicke Scheiben schneiden und diese etwas mit Meersalz salzen. Etwa 5 Minuten ruhen lassen und in der Zwischenzeit den Tofu fingerdick und die Bohnen so zu recht schneiden, dass sie gut in die Auberginenröllchen quer passen. Die Bohnen und den Tofu nun in die Auberginen einwickeln und mit einem Holzspießchen befestigen. Den übrigen Tofu und die Auberginenreste in Würfel schneiden und mit den
Zwiebelwürfeln und etwas Olivenöl im Topf  bei leichter Hitze anschwitzen. Nun noch den Kurkuma und den Kümmel dazu und alles gut mit einem Löffel vermengen. Die Bohnenkeren abgießen und mit in den Topf geben. Darauf werden die Auberginenröllchen gesetzt und mit den pürierten Kirschtomaten und der Gemüsebrühe übergossen. Noch eine Prise Salz und etwas Pfeffer aus der Mühle und alles bei sanfter Hitze 30 Minuten schmoren. Es ist relativ leicht und schnell zubereitet. Ich wünsche gutes Gelingen beim Nachkochen und hoffentlich einen kräftigen Nachschlag. NamNam!


Zum Thema Umweltbelastung durch Tofuherstellung und dessen Nachteile möchte ich mich nicht unbedingt auslassen, auch wenn es mit Sicherheit diskutabel wäre. Jedoch sind diese sind ja bekanntermaßen der Mast von Tieren anzulasten, deshalb ist es auch mühsig darüber zu philosophieren, ob der Vegetarier Schuld an Umweltbelastung durch die Sojaproduktion ist, denn der Kern liegt eben in der Masttierhaltung und darüber ist medial genug Thema im Raum. Aber hier ein Beitrag von GEO.



Der Artikel enthält Produktbezeichnungen, welche nur als Hinweis dienen und keine Werbung bezwecken.

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