Direkt zum Hauptbereich

Für kalte Tage und würzigen Genuss! Linguine mit Spitzkohl und Pfifferlingen!

 


An den kalten Tagen lohnt es sich mal den Kohl vorzunehmen. Ich mag Spitzkohl sehr und liebe es, diesen etwas zu schmoren. Dieses Jahr kommt noch dazu, dass die Wetterfee scheinbar die Pilze bis in den November aus dem Boden schießen lässt und unser Gemüsehändler am Eck, sogar noch ein paar Pfifferlinge im Angebot hatte. Da konnte ich nicht widerstehen und musste quasi die Pilzsaison mit einem Gericht ausklingen lassen, so dass ich diese mit Pasta und Kohl zusammenführte. Was sich schließlich als Ideal Ergänzung herausstellte

Der Spitzkohl hat viele Ballaststoffe und regt somit die Verdauung an. Außerdem enthält er viel Ascorbigen, welches beim Kochen in Vitamin C umgewandelt wird. Also eine ziemliche coole Sache und für die kühlere Jahreszeit ein wahrlicher Segen. Allerdings ist er auch ein kräftiger Geschmacksgenosse, welcher einer leichten Prise Kümmel nicht abgeneigt ist. Übrigens der Pfifferling auch nicht und sein Aroma wird durch etwas Kümmel genauso unterstützt. So nicht lange um den heißen Brei herumreden und ab in die Küche…




Rezept für 4 Personen

500 g Linguine

Salz zum kochen für die Pasta

250 g Pfifferlinge

500 g Spitzkohl

100 ml Olivenöl

1 Zwiebel

100 ml Tomatensauce

1 Bund Basilikum

Meersalz und Mühlenpfeffer nach belieben

1 TL Kümmel gemahlen

200 ml Gemüsebrühe

1 EL Pesto von getrockneten Tomaten



Die Pfifferlinge und den Spitzkohl (welcher schon vom Strunk befreit und in Streifen geschnitten ist) waschen. Anschließend die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Tagliatelle in Salzwasser nebenher abkochen. Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel mit den Pfifferlingen zusammen anschwitzen. Haben die Zwiebelwürfel eine goldgelbe Farbe bekommen, so wird der Spitzkohl mit dazugegeben und alles miteinander geschmort. Sind die Spitzkohlstreifen zusammengefallen, wird die Tomatensauce und die Gemüsebrühe angegossen und eingekocht. Nun mit Salz, Pfeffer und Kümmel das geschmorte Gemüse abschmecken.  Die Pasta dürfte nun auch soweit sein, diese nun abgießen und mit dem Schmorgemüse in einem Topf unterheben. Mit der Pesto von getrockneten Tomaten verfeinern und mit dem fein geschnittenen Basilikum vermengen.

Fertig ist unsere spätherbstliches Pastamahlzeit und ich wünsche allen ein gutes Gelingen beim Nachkochen. NamNam!

Was euch auch interessieren könnte ist hier meine schneller Nudelteig!



Beliebte Posts aus diesem Blog

Cake on fire! Flammenkuchen Snack

Ganz Flamme für Flammenkuchen bin ich nur im Herbst, ansonsten würde ich das italienische Gegenstück bevorzugen. Sicherlich könnte es nun heißen, dass Pizza mit Flammenkuchen nichts zu tun hat aber jedoch vom Ansatz her sehr ähnlich ist. Der Elsass ist bekannt für seine tollen erfrischenden Weine und macht natürlich gerade im Herbst besonders viel Freude. Ich habe diese Gegend ganz wahrhaftig in vielen seiner Facetten 1992 kennen gelernt, da ich damals im Schwarzwald gearbeitet habe. Mein damaliger Chef war ein echter Insider und verbrachte sehr viele freie Donnerstage in dieser Region und nahm mich mit auf Tour. Also hat mich diese Region auch etwas geprägt und ich denke unglaublich gern zurück. Der weg von Badenweiler in den Elsass war quasi ein Katzensprung. Natürlich hat die herzhafte Variante womöglich mehr Freunde als unser vegetarische Alternative, jedoch macht Leichtigkeit auch viel Spaß und deshalb habe ich der Jahreszeit angepasst auch mit Kürbis und Pilzen experimen

Opa würde sagen voll verkohlt!

Weißkohlroulade und Linsenfüllung. Es war der letzte Kohlkopf im Markt und meine Frau wünschte sich vegetarische Kohlroulade inspiriert vom WW Programm. Also habe ich die Idee aufgenommen, aber etwas frei ausgestaltet. Die Füllung mit rosa Linsen ist etwas abgewandelt, wir hatten noch vom Vortag etwas Kartoffelpüree im Kühlschrank und dieser wurde als ideale Bindung für die Linsenfüllung verwendet. Also eine ideale Ressourcenverarbeitung. Den Kohl könnte man für die Rouladen roh abblättern, was ich aber aus der Erfahrung etwas ungünstig finde, so dass es sinnvoller ist aus dem Weißkohl den Strunk herauszuschneiden und den Kopf komplett im Ganzen 20 Minuten in Salzwasser mit etwas Kümmel leicht köcheln zu lassen. Die Blätter lassen sich anschließen unversehrt vom Kohlkopf lösen und entsprechend leichter zusammenrollen. Man erhält auch gleichzeitig eine leichte Gemüsebrühe, diese kann man direkt zum angießen für die Weißkohlrouladen verwenden. Man kann diese auch erkalten lassen und