Direkt zum Hauptbereich

Grünkern leckeres Korn hat Superfood Ambitionen




Diesen Samstag kommt es nun zum zweiten Mal in diesem Jahr zu einem schnelleren Marsch über 50 Km. Das darauf abzielende ist ein Lauf zu 100 Km in zwei Jahren. Also bis dahin läuft die Zeit noch ein Weilchen im Modus der zielorientierten Vorbereitung. Was natürlich unterstützend ist, die Ernährung. Diese Woche ist der  Chia Verbrauch stark ausgeprägt und die Müslischale findet morgens auch eine üppige Füllung. Ansonsten Kohlehydratreiche Kost um den möglich schwächelnden Körper von vornherein zu festigen. Bei solch einem Lauf ist ein Marathon etwas anspruchsvoller, da dort der Körper die Kohlehydrate etwas schneller verbrennt und demzufolge eher etwas unkontrolliert die Strecke beendet. In dem Falle eines schnelleren Marschs, wird die Fettverbrennung genutzt und da hat ja in der Regel der Körper genügend Reserven. Aber trotzdem ist solch eine Strecke nicht zu unterschätzen. Mein Laufpartner und ich wollen etwa bei 8 Stunden die Stecke bewältigt haben. Mal sehen ob es klappt. Der Start ist morgens 7:00 Uhr. The early bird catch the corn…  In diesem etwas abgewandelten Slogan steht auch das heutige Gericht ein Grünkernrisotto mit Süßkartoffel und Champignons. Stimmt, das klingt etwas üppig aber diese Woche braucht der Köper Brennstoffe um am Samstag auch fit genug zu sein. Was zeichnet den Grünkern aus? Es ist ein Multikorn mit viel Vitamin B, Magnesium und einem hohen Anteil an Eiweiß. Superfood? Könnte man eigentlich sagen. Was auch noch als positive Eigenschaft zu erwähnen ist, dass er auch einen wunderbaren Eigengeschmack hat. Praktisch vollmundig im Aroma und daraus folgend nicht langweilig und sehr gut kombinierbar. Für gesunden Genuss eine tolle Empfehlung, welche scheinbar wieder zurück in die Küchen findet. Gleichfalls passt natürlich das Ganze auch zur Jahreszeit. Abrunden werde ich es mit etwas Sojacreme. Ich gespannt, habe es nämlich noch nie mit Süßkartoffel ergänzt, denn sonst gibt es rosa Linsen mit als Zugabe.

Für 4 Personen benötigen wir

250 g Grünkern
1 große Süßkartoffel
125 ml Sojacreme zum kochen
250 g Champignons
150 ml Gemüsebrühe
½ Bund Schnittlauch
30 g eingelegten Ingwer (Gari)
3 EL Mirin Essig (oder weißer Balsamico)
1 EL Hefeflocken



Den Grünkern in Salzwasser 25 Minuten kochen, er soll weich sein und hat noch ein wenig Biss. Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden und diese separat ca. 8 Minuten kochen, so dass auch sie noch einen kleinen Biss haben. Die Champignons werden in Scheiben geschnitten und der eingelegte Ingwer in feine Streifen. Nun die Gemüsebrühe in einen Topf geben und den Grünkern, die Süßkartoffel, die Champignons und den Ingwer samt der Sojacreme gemeinsam darin aufkochen. Jetzt mit dem Essig, etwas Salz und Mühlenpfeffer abschmecken und den fein geschnittenen Schnittlauch zufügen. Alles etwa 5 Minuten leicht gemeinsam köcheln lassen und mit dem Esslöffel Hefeflocken leicht binden. Nun sollte ein harmonisch pikanter Geschmack erreicht sein. Ich wünsche einen gesunden Appetit. NamNam




Folgendes könnte euch auch dazu interessieren














Beliebte Posts aus diesem Blog

Samsa ein Höllensnack!

Samsa die kleinen Köstlichkeiten aus Turkmenistan. Ja warum Turkmenistan? Habe ich mich auch erst gefragt ob ich darüber mal etwas schreibe. Aber ich habe mal den Tipp von einen Einheimischen bekommen, dass dies dort eine Art Nationalspeise ist und man es sehr vielfältig und vor allem einfach und schnell zubereiten kann. Also gemeint ist damit die Füllung. Über Turkmenistan gibt es ja sonst nicht gerade viel zu berichten außer, dass dies ein sehr isolierter Staat ist und zumindest mit Bodenschätzen sehr gesegnet scheint. Doch kulinarisch eher ein Niemandsland, was es aber lohnt zu entdecken. Diese Region präsentiert sich als ziemlich karge Gegend und was wächst ist eigentlich für diese Regionen klassisch. Auberginen, Zwiebel, Tomaten, Paprika (wäre wohl im Verhältnis sehr teuer) und etwas Kohl. Da haben wir auch schon den Grundstock unserer Samsa, die ich mit viel Freude zubereitet habe. Die Samsa sind Teigtaschen, welche so wohl als auch gefüllt werden können. Also kommt natürlich b…

Powerfood, leicht gemacht!!

Langos, ein ausgebackener Hefeteig, welcher schier unzählbar viele Freunde in unseren alltäglichen Wochenmarkt, Stadtfest, Rummel, Herbstfest und wer weiß wo noch hat, überall darf ein Langosstand dabei sein. Warum? Ich weiß es nicht. Jedoch fast jeden den ich kenne nimmt gerne einen mit, wenn er an einem Stand sieht. Es ist bestimmt die Mischung zwischen super lecker, frisch zubereitet und ungesund. Oder sollten wir es lieber Powerfood nennen? Denn nach einer ausgedehnten Shoppingtour bietet sich solch ein herzhafter Snack wahrlich zur Stärkung an. Ich habe meine ersten Langos als Kind in den Sommerurlauben in Ungarn gegessen und fand sie damals nicht ganz so überzeugend, jedoch hatte man Hunger so passte es allemal. Allerdings kenne ich niemand, der sich solch ein Langos gern Zuhause macht. Ist es etwa zu schwierig? Vielleicht der Ölgeruch in der Wohnung? Hier habe ich meine Zweifel, den Fondue gibt es ja auch öfter mal. Also dann wohl doch Verdacht Nummer 1! Ja und genau hier setz…

Pasta Subito! Ganz einfach und lecker!

Pasta in einfachster Form und schnellster Zubereitungsart ist scheinbar wohl möglich am beliebtesten. Nicht umsonst ist ja der Klassiker in Dosen „Ravioli in Tomatensoße“. Es hat natürlich alles seine Tücken, denn auch in der Dose geht erwärmen schneller. Wer das denkt kann sich vorstellen enorm Zeit zu sparen ja sogar anschließend auch noch Aufwasch, denn „Man(n)“ könnte ja direkt aus der Dose essen. So ging es einst einem Freund von meinem Bruder, welcher eine Single Küche hatte und diese vom Vermieter frisch geweißt war. Also eine schöne freundliche Küche mit Blick ins Grüne. Er kam von der Spätschicht und hatte riesigen Hunger, welcher bestimmt schnell befriedigt werden sollte und so kam es zu folgendem Vorfall. Die Dose mit Ravioli wurde auf das Elektrofeld gestellt und im geschlossenen Zustand erhitz. Ich kann nicht sagen, ob meine Gedanken die Basis für diese Idee bildeten, aber ich weiß, dass es nicht gerade die beste Idee war, welche er da hatte. Nach einer Weile nahm die Do…