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Back to the Roots part 4




Pastinaken und Esskastanien sind heute die Stars unter dem herbstlichen Produktprogramm. Ich wollte schon lange mal wieder die Pastinaken braten und diese mit den Maronen in einer Pfanne lässt das Wässerchen im Munde erfreuen. In unseren Küchen findet die Pastinake leider nie so richtig den Platz den sie eigentlich verdient, jedoch war sie vor sehr langer Zeit fast Grundnahrungsmittel. Leider geriet sie ein wenig in Vergessenheit. Ansonsten findet man sie im angelsächsischen Raum sehr häufig im Kochtopf und  ist dort auch sehr beliebt. Ich mag den leicht süßen Geschmack sowie das köstliche Aroma dieser Wurzel. Mittlerweile wächst auch die Pastinake in den Gipfel des Superfood, was nicht unbedingt übertrieben scheint, allerdings wirkt der Begriff so langsam inflationär. Aber warum nicht! Es tut dem Bekanntheitsgrad bestimmt nicht schaden und wird wieder mehr Liebhaber gewinnen können Zusammengeschmiedet mit der lieblichen Esskastanie ergibt es in Summe eine schöne würzig aromatische Kombination, welche an kalten Herbsttagen viel Freude bereiten kann. Zu den Esskastanien habe ich meine Liebe im Elsass entdeckt. Ich hatte das Glück einige wunderbare Touren durch diese Region kennen zu lernen und fand diese damals sehr interessant, da sie ja ein wenig anders aussehen. Jedoch habe auch ich mich für die etwas „einfache“ Variante entschieden, denn das backen im Ofen ist mir ein wenig zu aufwendig. Auch wenn es eine Möglichkeit der Meditation ist, so bevorzuge ich eher gekochte zu verwenden. Zur Sättigung hält Polenta den Kontrast und alles wird verfeinert mit Süßkartoffelchips. Die Pastinaken, welche heute in der Pfanne gelandet sind, habe ich beim Gemüsehändler bekommen und er wusste nicht, ob sie nun schon einmal vom Frost gekitzelt wurden, denn auch die Pastinake erfreut sich noch stärkeren Aroma, wenn diese die erste richtige Kälte im Erdreich zu spüren bekommt. Es ist ähnlich wie mit der Schwarzwurzel. Ich möchte nun nicht unbedingt den Winter herbeirufen, jedoch nach dieser langen schönen sonnigen und vor allem warmen Periode wird es nun auch mal Zeit, dass die Jahreszeiten wieder geregelt ihre Aufgaben erfüllen. So!! Doch nun ab in die Küche und das Rezept notiert.

Für 4 Personen


4 Pastinaken
125 g Esskastanien gekocht
50 ml Olivenöl
Meersalz und Mühlenpfeffer

Die Pastinaken schälen, längs aufschneiden und in leichtem Salzwasser bissfest garen. Die Kastanien aus der Packung nehmen und diese mit dem Olivenöl und den Pastinaken etwas bei niedriger Temperatur anbraten. Mit Salz und dem Mühlenpfeffer leicht würzen. Wer möchte könnte auch mit etwas Honig finishen.  

250 g Polentagrieß
500 ml Wasser
4 EL Olivenöl extra Vergine
1 Zweig Rosmarin

In Salzwasser die Polenta kochen und etwas ziehen lassen mit Salt abschmecken und Olivenöl unterrühren und den fein geschnittenen Rosmarin zugeben.

10 Blatt Basilikum
Zum garnieren verwenden

1 Süßkartoffel


Die Süßkartoffel schälen und mit einem Schäler die ganze Kartoffel rings herum in längliche Streifen abschälen. Diese werden in etwas Öl knusprig gebraten. Wer eine Fritteuse hat, kann diese praktischerweise dafür einsetzten.

Zum Anrichten die Polenta mittig platzieren und darauf das Gemüse und die Kastanien aufsetzten. Mit etwas Basilikum und Süßkartoffelchips garnieren. Fertig und viel Freude damit. NamNam




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